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Krankenhaus

Ein Patient, vier Abteilungen, ein Tag.

Zwischen KIS und Patientenportal klafft eine Lücke: die Planung mehrerer Leistungen über Abteilungen und Ressourcen hinweg. medsolv.MRM clinical schließt sie – und bleibt handlungsfähig, wenn das KIS ausfällt.

  • ISiK Stufe 3 Terminplanung
  • HL7 / FHIR über Kommunikationsserver
  • On-Premise
3

ISiK-Stufe Terminplanung, in Einführung

1

Abteilung genügt für den Start

2

KIS-Systeme parallel angebunden

10

Sek. für komplexe Terminketten

Ausgangslage

Das fehlende Stück zwischen KIS und Patientenportal

Krankenhäuser haben ein KIS und inzwischen meist ein Patientenportal. Dazwischen bleibt eine Aufgabe liegen, die keines von beiden übernimmt – und das KIS wird sie auch künftig nicht übernehmen.

Jede Abteilung plant für sich

Die Radiologie hat ihr Gerätebuch, die Funktionsdiagnostik ihren Kalender, die Ambulanz ihre Liste. Wer vier Leistungen für einen Patienten braucht, telefoniert viermal – und bekommt vier Termine an vier Tagen.

Der Patient wartet zwischen den Systemen

Wartezeit entsteht nicht in der Untersuchung, sondern dazwischen. Wo keine Instanz die Reihenfolge kennt, wird sie zufällig – und der Patient bleibt einen halben Tag im Haus, für zwei Stunden Medizin.

Steht das KIS, steht der Betrieb

Cyberangriff, technischer Defekt oder geplante Wartung: Wenn die Terminplanung im KIS liegt, weiß im Ernstfall niemand mehr, wer heute erwartet wird.

Für ein weiteres Großprojekt fehlt die Kraft

Nach Jahren KHZG-Umsetzung ist in den IT-Abteilungen kein Platz für den nächsten hausweiten Rollout. Was nicht klein anfangen kann, fängt gar nicht erst an.

Einordnung

Der MRM ersetzt kein KIS.

Er ergänzt es um die Planungsebene, die dort fehlt – und bleibt handlungsfähig, wenn das KIS nicht verfügbar ist. Im ambulanten Bereich sieht das anders aus: Dort tritt der MRM in der Regel an die Stelle der bestehenden Terminplanung. Im Krankenhaus arbeitet er daneben.

Lösung

Was der MRM im Krankenhaus übernimmt

Sechs Funktionen tragen den Klinikbetrieb. Die vollständige Funktionsliste steht auf der Produktseite.

Mehrere Leistungen für einen Patienten werden in einem Vorgang geplant, mit Abhängigkeiten und Reihenfolge. Gesucht wird die Kombination mit der geringsten Wartezeit – nicht der erste freie Termin je Abteilung.

Die Kommunikation läuft über HL7 und FHIR auf einem integrierten Kommunikationsserver. Die Anbindung nach ISiK Stufe 3, Modul Terminplanung, wird derzeit in zwei Häusern eingeführt – parallel mit zwei verschiedenen KIS und der Interoperabilitätsplattform der i-engineers.

AIS, KIS oder ein Röntgenbuch werden direkt aus dem Termin heraus geöffnet, mit dem Kontext des Patienten. Das erspart das Suchen in drei Anwendungen und die Doppelerfassung, die daraus folgt.

Der MRM hält die Planungsdaten eigenständig. Fällt das KIS aus – durch Angriff, Defekt oder Wartung –, bleibt sichtbar, wer wann erwartet wird und welche Ressourcen belegt sind. Das ist kein Notfallkonzept, sondern ein Nebeneffekt der Architektur.

Dienstzeiten, Ärztinnen und Ärzte, Personal, Räume und Geräte in einem Modell – über Abteilungsgrenzen hinweg. Erst dadurch wird sichtbar, wo teure Geräte tatsächlich stillstehen.

Der Einstieg braucht kein hausweites Projekt. Eine Abteilung, ein überschaubarer Aufwand, danach schrittweises Ausrollen. Das passt zu IT-Abteilungen, die nach Jahren der Förderprojekte keine freie Kapazität für den nächsten Kraftakt haben.

Vergleich

Vier Leistungen, zwei Planungen

Ziehen Sie den Regler, um zwischen abteilungsweiser Planung und der Terminkette im MRM zu wechseln.

Jede Abteilung für sich
08:00 09:00 10:00 11:00 12:00
Radiologie · CT
CT
Funktionsdiagnostik
EKG
Labor
Kollision
Ambulanz · Raum 4
Kollision
Gespräch

2 Kollisionen · Patient bleibt vier Stunden im Haus

Mit medsolv.MRM clinical
08:00 09:00 10:00 11:00 12:00
Radiologie · CT
CT
Funktionsdiagnostik
EKG
Labor
Blutentnahme
Ambulanz · Raum 4
Gespräch

Konfliktfrei · vier Leistungen in zweieinhalb Stunden

Die Leitfrage

Wie plant man mehrere Leistungen für einen Patienten in Echtzeit?

Nicht: Wann hat die Radiologie den nächsten freien Slot. Sondern: Welche Kombination aus allen beteiligten Ressourcen ergibt den kürzesten Weg durch das Haus.

Interoperabilität

Patientenportal im Krankenhaus

medsolv.MRM ist mit vielen Patientenportalen und Interoperabilitätsplattformen kompatibel. Diese stammen beispielsweise von den den i-engineers oder medix-care; der MRM liefert die Terminplanung dahinter.

Standard

ISiK Stufe 3, Modul Terminplanung

KIS-Systeme

AMC Clinixx, CGM Medico und weitere

Portal

Interoperabilitätsplattform der i-engineers und/oder medix-care

Transport

HL7 und FHIR über integrierten Kommunikationsserver

Referenzen

Häuser, die mit dem MRM planen

Algesiologikum

Tagesklinik für Schmerzmedizin, München. Im Rahmen vom Patientenportal i-engineers angebunden an AMC Clinixx.

Diabetes-Klinik Bad Mergentheim

Akut-Krankenhaus im Diabetes Zentrum Mergentheim. Über die Hospitalgemeinschaft Hosp.Do.IT wurde medsolv als Partner des Jahres in der Kategorie Entwicklungspartner ausgezeichnet.

Roadmap

Was ab 2027 dazukommt

Diese Funktionen sind in Entwicklung und heute nicht Teil des Leistungsumfangs. Wir nennen sie hier, damit die Planungsperspektive stimmt – nicht als Bestandteil eines Angebots.

OP-Planung

Saalbelegung, Teamzusammenstellung und Rüstzeiten im selben Ressourcenmodell.

Geplant ab 2027

Bettenmanagement

Belegungsplanung im Zusammenspiel mit der elektiven Terminplanung.

Geplant ab 2027

Stationsmanagement

Stationsabläufe und Ressourcen der Pflege in der Gesamtplanung.

Geplant ab 2027

Einführung

Klein anfangen, dann ausrollen

Der Einstieg ist bewusst so geschnitten, dass er ohne hausweites Projekt funktioniert.

01

Pilotabteilung wählen

Meist dort, wo mehrere Leistungen zusammenlaufen – Funktionsdiagnostik, Radiologie oder eine Spezialambulanz.

02

Ressourcenmodell

Dienstzeiten, Personal, Räume, Geräte und Leistungen der Abteilung aufnehmen.

03

Schnittstellen

Anbindung an KIS und Patientenportal über den Kommunikationsserver, HL7 und FHIR.

04

Betrieb aufnehmen

Begleiteter Start in der Pilotabteilung, Schulung der Key-User.

05

Ausrollen

Weitere Abteilungen kommen dazu – erst dann entsteht der abteilungsübergreifende Nutzen.

Weiterführend

Mehr zum Thema

Fachbeitrag

Der MRM als Datendrehscheibe

Warum ein Planungssystem die unterschätzte Backup-Strategie für den Fall ist, dass das KIS nicht verfügbar ist.

Einrichtungstyp

Ambulanz

Eingebettet in die Krankenhaus-IT oder freistehend – zwei Wege, zwei Produktlinien.

Thema

Interoperabilität

ISiK, FHIR und die Frage, was Standards im Alltag wirklich lösen.

Nächster Schritt

30 Minuten, eine Abteilung, ein Szenario

Wir zeigen den MRM an einer echten Terminkette aus Ihrem Haus – und sagen offen, was heute geht und was 2027 kommt.

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+49 511 2200199-0

Support

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